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Ein aktueller Stimmungsbericht von Helge Sobik aus Südamerikas Seebad Nr.1 

Eine Kleinstadt wird Weltstadt, aus 40'000 Einwohnern werden 500'000: Für die zwei Monate des Südhalbkugel-Hochsommers wird die „Uruguayische Riviera“ zur Côte d’Azur des Kontinents.

Musik voller südamerikanischer Lebensfreude, Klänge wie in Trance, die Verschmelzung afrikanischer und spanischer Rhythmen. Der CD-Player auf der Veranda spielt die Ouvertüre zur grandiosen Abschieds-Inszinierung eines Tages in Punta del Este. Bald darauf wird die Sonne hinter den Wellen im Ozean versinken und die Bühne freimachen für die Sterne.

Carlos Paéz Vilaró hat es sich mit Freunden auf der Terasse seiner Traumvilla gemütlich gemacht und blickt auf die Mündung des Rio de la Plata hinaus: „Wenn ich hier in die untergehende Sonne schaue, ist es für mich, als ob ich ins Innere der Welt blicke“, sagt er. „Durch diese Sonne kannst du die Farben der Ewigkeit sehen. Nirgendwo geht sie schöner unter als in Punta del Este“.
Auf einem Tischchen neben dem Stuhl liegen Pinsel und Farben bereit, dahinter steht eine Staffelei mit einer weissen Leinwand. Sie wartet darauf, diesen Abend Leben eingehaucht zu bekommen.

Paéz Vilaró, einer der bekanntesten lateinamerikanischen Künstler, lässt sich vom besonderen Licht über der Mündung des Rio de la Plata inspirieren. Und vom Candombe. Er lebt seit den 1950er Jahren hier, ist der Wegbereiter Punta del Estes als Jetset-Ferienziel. In dieser Nacht wird er malen. Wird die Erinnerung an das Licht der untergegangenen Sonne mit seiner Fantasie verschmelzen. Aus den Lautsprechern wird seine Lieblingsmusik dringen und sich mit dem Rauschen der Wellen mischen. Irgendwann werden der Maler und seine Freunde mitsingen. Und nie werden sie die Kapelle aus dem CD-Player freilassen…
Der uruguayische Badeort Punta del Este ist das exklusivste Seebad Südamerikas, wird von Mitte Dezember bis Ende Februar zur Hochburg des internationalen Jet-Sets, zum exklusiven Tummelplatz der Schönen und Reichen, zur mondänen Spielwiese der Stars und Sternchen.
Auf eine halbe Million Einwohner bringt es „Punta“ mit seiner Hochhaus-Skyline dann. Weniger als 50'000 Menschen leben hier während aller anderen Monate.
Privat-Jets, vor allem aus Buenos Aires, aus Rio und Sao Paulo, laden während des Süd-Sommers auf dem Aeropuerto de Laguna del Sauce, aus Chile und Paraguay, immer häufiger sogar aus den USA und Übersee. Dabei gibt es an der Mündung des Rio de la Plata in den Südatlantik nicht ansatzweise so viele Hotelbetten wie Sommergäste. Die meisten Urlauber brauchen sie nicht. Denn wer in Südamerika etwas auf sich hält, hat eine Villa zwischen Piriápolis und Punta Ballena, Maldonado und Punta del Este, in den nördlichen Vororten La Barra und José Ignacio – oder zumindest eine Eigentumswohnung in einem der Appartement-Türme.  -  Fortsetzung folgt.

travelshop - basel 

Christian Wagner

(mit freundllicher Genehmigung von TUI/Flextravel)   

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