| Reisebericht Nicaragua |
| Mittwoch, den 09. November 2011 um 10:41 Uhr |
|
Der Besuch des Kolonialstädtchens Granada in Nicaragua ist ein absolutes Muss. Vom Hausvulkan Mombacho aus genießt man eine überwältigende Aussicht auf die im Jahr 1524 von den Spaniern angelegte, erste Stadt Zentralamerikas; die 356 vorgelagerten Isletas im Nicaragua-See und die mystische Apoyo Lagune.
Ein Abstecher in die rund 2,5 Stunden entfernte, unweit des Pazifiks gelegene und im gleichen Jahr gegründete Stadt León, lohnt allerdings nicht minder. Hier geht es auf den Plätzen, Märkten und Straßen noch lebendiger, noch authentischer zu. Nicht zuletzt ist León eine der renommiertesten Universitätsstädte Zentralamerikas. Für den jüngsten Vulkan der geographischen Entstehungsgeschichte und größentechnisch eher als Hügel anmutenden “Cerro Negro“ (rund 45 Fahrminuten von León entfernt) hat sich ein findiger Touristiker - oder vielleicht auch eher ein Extremsportler - eine ganz besondere Attraktion einfallen lassen: Sandboarding! Das Vergnügen ist kurz, aber gigantisch! Es bleibt nur der steile, pechschwarze Abstieg über einen der Vulkanhänge. Nacheinander wagen wir uns auf die Bretter und Erinnerungen an Ski-Abfahrten werden wach. Natürlich kann man bremsen, dann schießen einem allerdings zig kleine Lavasplitter in den Weg, die wir anschließend erschöpft und glücklich abschütteln.
|
Chris Wagner on air






“Sandboarding“ am Vulkan Cerro Negro


