| Kampf dem Bewertungs-Schwindel (Teil 2) |
| Montag, den 05. Dezember 2011 um 11:16 Uhr |
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Bei Gästebewertungen muss man sich immer im Klaren sein, dass diese von unterschiedlichen Erwartungshaltungen und vom aktuellen Gemütszustand des Schreibers geprägt sind. Ausserdem werden bei der Gesamtbewertung alte und neue Gästebewertungen gemischt, was z.B. nach einer Renovierung ein völlig verzerrtes Bild ergibt. Wie bereits in meinem ersten Artikel zu diesem Thema erwähnt. wird das Problem der gefälschten Bewertungen immer grösser. Bei den offenen Portalen wie Holidaycheck oder Tripadvisor kann jeder eine Bewertung schreiben. Der Missbrauch ist somit programmiert und Experten schätzen, dass bei gewissen Hotels mehr als 50 % der Voten gefälscht sind. Man darf sich hier keinen Illusionen hingeben, die Versuchung für Hoteliers ist einfach zu gross um die eigene Bilanz zu schönen oder den Mitbewerber in den Dreck zu ziehen. Gewisse Portale versuchen nun Hotels, denen Fälschung nachgewiesen werden kann, mit einem Vermerk zu kennzeichnen. Aber auch das wird nicht funktionieren, erhält der Mitbewerber doch ein weiteres Werkzeug um die Konkurrenz schlecht zu machen. Es gibt Portale wie Hotel.de oder HRS.de, wo man nur eine Bewertung abgeben kann, falls man dort auch logiert hat. Diese Form von Bewertung ist begrüssenswert, allerdings mangelt es diesen Portalen an der kritischen Menge um eine seriöse Tendenz zu erkennen. Um die Verwirrung zu vervollständigen, kann es vorkommen, dass sich zwei verschiedene Portale komplett widersprechen. Angesichts dieser Konfusion wundert es nicht, dass die Kunden nicht mehr wissen, wem sie glauben sollen. So erleben wir heute eine spürbare Renaissance in der Kundenberatung. Nach negativen Erfahrungen verlässt man sich wieder vermehrt auf die professionelle Expertise seines langjährigen und weit gereisten Reiseberaters Damit lässt sich so manche unliebsame Überraschung vermeiden. Christian Wagner travelshop – basel |
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Wer kennt das beste Hotel in Europa ? 


