| Punta del Este 1 |
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Eine Kleinstadt wird Weltstadt, aus 40'000 Einwohnern werden 500'000: Für die zwei Monate des Südhalbkugel-Hochsommers wird die „Uruguayische Riviera“ zur Côte d’Azur des Kontinents. Musik voller südamerikanischer Lebensfreude, Klänge wie in Trance, die Verschmelzung afrikanischer und spanischer Rhythmen. Der CD-Player auf der Veranda spielt die Ouvertüre zur grandiosen Abschieds-Inszinierung eines Tages in Punta del Este. Bald darauf wird die Sonne hinter den Wellen im Ozean versinken und die Bühne freimachen für die Sterne. Carlos Paéz Vilaró hat es sich mit Freunden auf der Terasse seiner Traumvilla gemütlich gemacht und blickt auf die Mündung des Rio de la Plata hinaus: „Wenn ich hier in die untergehende Sonne schaue, ist es für mich, als ob ich ins Innere der Welt blicke“, sagt er. „Durch diese Sonne kannst du die Farben der Ewigkeit sehen. Nirgendwo geht sie schöner unter als in Punta del Este“. Paéz Vilaró, einer der bekanntesten lateinamerikanischen Künstler, lässt sich vom besonderen Licht über der Mündung des Rio de la Plata inspirieren. Und vom Candombe. Er lebt seit den 1950er Jahren hier, ist der Wegbereiter Punta del Estes als Jetset-Ferienziel. In dieser Nacht wird er malen. Wird die Erinnerung an das Licht der untergegangenen Sonne mit seiner Fantasie verschmelzen. Aus den Lautsprechern wird seine Lieblingsmusik dringen und sich mit dem Rauschen der Wellen mischen. Irgendwann werden der Maler und seine Freunde mitsingen. Und nie werden sie die Kapelle aus dem CD-Player freilassen… travelshop - basel Christian Wagner (mit freundllicher Genehmigung von TUI/Flextravel) |





Ein aktueller Stimmungsbericht von Helge Sobik aus Südamerikas Seebad Nr.1